Gemeinde Niederthalheim, Oberösterreich

GemeindeamtFeuerwehrhausFilialkirche HainbachMehrzweckhalleKirche Niederthalheim

Geschichte der Gemeinde Niederthalheim

entnommen aus der Festschrift anlässlich der Gemeindehauseinweihung im Jahr 1985

An Römerstraße gelegen

Da eine Besiedlung Niederthalheims in der Steinzeit, Bronzezeit oder Hallstattzeit (bis 500 v. Chr.) sowie der jüngeren Eisen- oder La Tène-Zeit (von 500 v. Chr. an) durch keinerlei Funde belegt werden kann, ist eher auszuschließen, dass es zur Vorzeit schon fixe Siedlungen hier gab.

Erst zur Römerzeit bekommt unser Gebiet Bedeutung, da es von einer wichtigen Verkehrsverbindung, der Straße Tergolape (Schwanenstadt) - Bojodorum (Passau) durchquert wurde.
Das ganze Land an der Donau wurde von den Römern nach der Unterwerfung der keltischen Stämme als Provinz Noricum bezeichnet.

Zur Behauptung ihrer Machtstellung wurden zahlreiche Straßen angelegt, die zunächst der Verbindung der militärischen Zentren, später aber auch dem Handel, bzw. der Versorgung mit Lebensgütern dienten.
Auch Niederthalheim lag an der Fortsetzung der Salzstraße von Gmunden nach Schwanenstadt, die den Ort Rankar streifte.

Der Verlauf der Straße war über Oberndorf, Pitzenberg, Atzbach, Rankar, Unterepfenhofen, Altenhof, Stein, Pram, Riedau, Zell, an Einburg und Raab vorbei nach Innstadt bei Passau (Bojodorum). Auch in der Volkserinnerung weiß man, dass die Salzstraße über "das Haus an der Straß" in der Ortschaft Rankar nach Unterepfenhofen verlief

Münzen gefunden

Dass Römer unser Ortsgebiet zumindest durchquert haben, ist auch durch einige Funde aus jener Zeit belegt. Wenn auch heute über deren Verbleib nichts bekannt ist, so sind sie doch in einer Chronik von Gaspoltshofen, die der Pfleger der Herrschaft Starhemberg, Seethaler, seinerzeit anlegte, erwähnt: In Niederthalheim hat man demnach Münzen von Faustina Aniana, der Tochter des Kaisers Antonius Pius (135 n. Chr.) gefunden, die später Gemahlin des berühmten Kaisers Marc Aurel geworden ist. (161 n. Chr.) Die römischen Straßen wurden dann im vierten und fünften Jahrhundert auch die Missionswege für christliche Mönche (Hl. Florian, Hl. Severin). Es dürfte kaum einen Ort in Noricum gegeben haben, der nicht christianisiert worden wäre.

Die Baiern kamen

Nach dem Abzug der Römer (Ende des fünften Jahrhunderts) zogen verschiedene germanische Volksstämme durch unsere Gegend. Zwischen 510 und 525 tauchten dann hier die Baiern oder Bajuwaren auf, ein germanischer Völkerstamm. Sie waren noch nicht christlich missioniert und übernahmen zum Teil die römischen Siedlungen und Städte. (zB Lorch oder Wels).

Bevorzugt ließen sie sich allerdings in kleinen Weilern und Einzelhöfen nieder. Das Ausmaß der bayrischen Besitzergreifung wird an den Ortsnamen mit -ing sichtbar, die großteils heute noch in ursprünglicher Form erhalten sind. In der Regel bestehen diese Ortsnamen aus den heidnischen Personennamen der Ansiedlungsführer und der Anfügung -ing, -igen oder -eigen (siehe Erklärung der Ortsnamen).

Die Baiern lebten als Bauern in Sippen in ihren Einzelhöfen und Weilersiedlungen (3 bis 6 Höfe). Sie legten sogar Holzzäune an. Die Grundlage ihrer Wirtschaft bildeten Ackerbau, Jagd, Viehzucht und Fischfang. Heute zeugen in Oberösterreich 35 Bestattungsstellen von der Baiernzeit. Die Gräberfunde (u.a. auch in Breitenschützing und bei der Volksschule Schwanenstadt) zeugen auch von einer lebendigen Kultur: Man fand Kettchen, Amulette und andere Schmuckstücke bei den Toten.

Die ins 7. und 8. Jahrhundert fallenden Klostergründungen trugen viel zur Christianisierung, aber auch zur Belebung von Wirtschaft und Handel bei. Kirchlich gehörte das Niederthalheimer Gebiet noch bis 995 zur Diözese Salzburg, von da an zur Diözese Passau.

Die Entstehung der Ortsnamen

1. ing-Namen (bis ca. 750):

Iming: Von Namen Imo, Demin, Imilo, Erwähnungen: 1384 Imechling, 1584 Imling, 1592 und 1660 Imbling

Kaiting: Die unsichere Schreibweise scheint auf fremde Herkunft zu deuten. 1592 Kaiting, Kötting, Ketting, 1660 Kaiting

Pengering: Vom Personennamen Pernger, 1380 Perngering, 1542 Nider-Pengering

Weikharting: vom Namen Weikhart

Wufing: vom altdeutschen Namen Wulfing

2. ham-Namen (bis ca. 900):

Albertsham: vom Namen Adelbert, Albert, 1660 urkundlich erwähnt.

Bergham: Heim, Siedlung, Anwesen auf dem Berge.

Niederthalheim: Siedlung in einem Tal, 1718 als Unterthalhamb erwähnt

Windham: Siedlung von Windischen Die Endung -ham bedeutet Heim, Siedlung.

3. Namen auf -dorf, -berg usw. 900 bis 1200:

Hehenberg: Siedlung auf einem "hohen" Berg

Penetzdorf: Die älteren Belege weisen auf den Namen Benedikt (Penedit), die jüngeren auf Bernhard hin. 1660 als Pernersdorf erwähnt.

4. Rodungs- und Flurnamen: (ca. 1100 bis 1300):

Koppl: dürfte vom Namen Kopp, Koppilo oder von Koppel kommen Ober- und

Niederau: 1380 erstmals urkundlich Viert: von Viecht (=Fichtenwald), auch Fierth

Steindlberg: steiniger Berg, Hügel, 1584 als Staindlperg erwähnt

Moos: Sumpfboden, Moor. 1414 Huba im Moos erwähnt, 1463 Moss, 1660 Moß

Laah: mittelhochdeutsch loh = Busch, Niederwald, lichtes Gehölz

Hainbach: aus Hainbuch (hagenbuoche), 1384 als Haimpuch erwähnt

Öldenberg: vom althochdeutschen Namen Elto, auch Oedenberg, Eldenberg, 1718 als Öltenberg erwähnt

Rankar: könnte neueren Ursprungs (nach 1300) sein, da urkundliche Erwähnungen fehlen, auch Rambkhor. Bis ins 10. Jahrhundert entstanden auch eine Reihe von Hausnamen, die heute noch vorkommen:

Einige seien erwähnt: Lenz von Lorenz; Haas von Erasmus; Lidl, Lindl, Leal von Leonhard; Löxl von Alex, Alexius; Jiri oder Jöri von Georg; Stix von Sixtus; Feichtl von Veit; Jodl von Georg.

Erste urkundliche Erwähnung

Niederthalheim ist auf altem Kulturboden ein langgestreckter Talort, ein Straßendorf, und dürfte sein Entstehen dem Rittergeschlecht der Thalheimer verdanken. Urkundlich wurde es als Talaheimon im Jahre 927 an das Erzstift Salzburg (St. Peter), eine Gründung des Hl. Rupert, gegeben. 1145 und 1200 kommt es nach dem Urkundebuch des Landes ob der Enns abermals vor. Wörtlich heißt es in der Urkunde von 927:

"Allen Christgläubigen sei bekannt gemacht, wie Odalbert, der ehrwürdige Erzbischof, einen Vergleich geschlossen hat mit seinem Kämmerer Diotbald. Es übergab Diotbald durch seinen Bruder Otokar in die Hände des Erzbischofs Odalbert und seines Vogtes Reginbert die Kapelle zu Pachmanning mit dem Seelsorgehof, mehreren Bauerngütern und eine Hube, Ackerland, Wiesen und Waldschlägen, wie schon seit jener es zur Kapelle gehörte, ferner seinen Besitz in Talaheimon und sechs Leibeigene, nämlich Azili mit Eheweib, Enzi mit Weib und zwei Söhnen, ferner zwei Weingärten, einen bebauten und einen brachliegenden, nach seinem Tode auch die Kisale zur Leibeigenheit des bischöftlichen Sitzes in Salzburg...."

Niederthalheim gehörte um 1000 genauso wie Teile des heutigen Oberösterreich und Salzburg zum Herzogtum Baiern. Vögte waren eingesetzt und Landgerichtshöfe installiert. Die Grundherrschaft bedeutete damals sowohl Rechte als auch Pflichten. Man hatte die Pflicht, für den Grundherrn sein Gut zu verteidigen und die Leute darauf zu schützen. "Meier" waren als Aufsichtspersonen für die Kontrolle zuständig. Namen wie "Obermaier, Maierhofer" usw. leiten sich davon ab.

1139 wurde auch unser Gebiet mit der Markgrafschaft Österreich, die 1156 Herzogtum wurde, vereinigt.

Mächtige Adelsgeschlechter

In unserer Gegend hatten damals die Grafen von Schaunberg große Einflußbereiche, die sie durch Heiraten noch mehr ausdehnten. Ende des 14. Jahrhunderts mußte sich aber auch dieses Herrschergeschlecht zum Herzogtum Österreich bekennen. Mächtig war auch das Adelsgeschlecht der Pollheimer (abstammend aus Pollham bei Grieskirchen). Im Bezirk Vöcklabruck saßen Pollhamer in den Schlössern Puchheim, Kogl, Frankenburg und Wartenburg. 1348/49 waren Jahre voller Katastrophen. Neben Mißernten und Überschwemmungen wütete auch noch die Pest und forderte auch in unserem Gebiet zahlreiche Opfer.

Im 15. Jahrhundert werden die Bauern von den Grundherrn mit "gesteigerten Diensten" belastet und gehen völlig unter der starken Arbeit auf. Auch diejenigen, die im 14. Jahrhundert frei Aigen hatten (also unabhängig waren), in Niederthalheim soll es nur deren zwei gegeben haben, werden nun unterjocht und geraten in den tiefsten Stand ihrer sozialen Stellung, aus der sie erst wieder durch die Gesetze Maria Theresia und Josefs II herausgeholt werden.

Aus der damaligen Zeit gibt es eine Urkunde des Stiftes Lambach, in der 1280 bis 1290 schon Höhenperg (Hehenberg) aufscheint. "Thalham" als Pfarrsprengel ist 1414 bis 1423 und Hainpuch (Hainbach) 1384 eingetragen. Weiters werden Moos, Weikharting und Wufing um 1414, Imming um 1445 erwähnt. Auch einzelne Höfe des Ortes sind schon im 14. bzw. im 15. Jahrhundert beurkundet: Der halbe Hof zu Hainpuch des Chunrad des Hainpuchers 1384; Jörg, der Chrötlinger 1444, der Lexlhof 1450 und Chonradhub zu Moos 1459. Schon 1441 ist eine Dreiteilung "Hainpuchs" in ein halbes und zwei Viertel-Güter beurkundet.

Die Zeit der Bauernkriege

Im 16. Jahrhundert zerbricht dann endgültig das gute Verhältnis zwischen Grundherren und Grundholden. Die Herren versuchen, das Äußerste aus ihren Untertanen herauszupressen. Die Grundherrschaft wurde zu einer Wirtschaftsherrschaft und beherrschte monopolartig den Binnenmarkt. Die Naturalwirtschaft wurde zur Geldwirtschaft, der Patriarchalismus wandelte sich zu einer frühkapitalistischen Erwerbs- und Handelswirtschaft.

Aber die Bauern setzten sich zur Wehr. Sie ließen sich nicht mehr gefallen, dass alte Rechtsverträge und Erbbriefe von den Grundherren oft willkürlich geändert wurden (auch geistliche Grundherren waren hier oft nicht besser). Dazu kamen religiöse Streitigkeiten durch die Reformationsbewegungen. Auch in Niederthalheim dürften zeitweise evangelische Prediger mitgewirkt haben.

Nach einer alten Chronik soll zu Luthers Umsturzzeit von evangelischen Fanatikern sogar der katholische Niederthalheimer Pfarrvikar vertrieben worden sein.

Das 16. und 17. Jahrhundert ist geprägt von Bauernaufständen. 1525/26 kam es zu schweren Kämpfen, die letztlich den Bauern gar nichts brachten. Die Unterjochung wurde nur noch größer. in Oberösterreich bricht der Bauernkrieg dann 1625 aus, nach dem beim Frankenburger Würfelspiel der bairische Statthalter Adam von Herberstorff 36 angesehene Bauern auf dem Haushamer Feld um ihr Leben würfeln lassen hatte. Die Bauern hatten zuvor gegen die Einsetzung eines katholischen Pfarrers in Frankenburg protestiert, 16 Anführer wurden dann nach dem Würfelspiel gehängt. 1626 gibt es heftige Kämpfe, die das Jahr über andauern. Nachdem die Bauern am 9. November 1626 entschieden geschlagen worden waren, treten sie den Rückzug an. Weitere Gefechte, u.a. auch in Wolfsegg (wobei auch Niederthalheimer Bauern mitgekämpft haben dürften) besiegelten die endgültige Niederlage.

Erste Grenzbeschreibungen Nach dem 30jährigen Krieg (1648) wurde die evangelische Bevölkerung wieder aus unserem Gebiet vertrieben. Eine interessante Beschreibung eines Teils von Niederthalheim um 1660 findet sich in einem Urbar (Güter- und Abgabenverzeichnis) der Herrschaft Starhemberg, (Eferding) zu der auch einige Häuser im Ort gehört hatten: Die Starhembergische Landgerichtsgrenze ging demnach über "die Kaitinger Gründ schnurrgrad abwerts dem Paurn (Bauern) zu Kaiting, der Weinzierl genannt, mitten durch das Haus. Von dannen nach einem Graben und Weg in Roithfeld ... Vom gedachten Roithfeld (yber die Felder abwerts) schnurgerad gen Imbling (Iming) in den Fuerthbach, welcher beede Landgerichter bis ain Puechhambische Landgerichtsseulen, so bey ainem Pründl negst bedentem Fuerthbach stehet, schaiden thuet. Von solchen Fuethpach in ain Wiesen hinauf und den geraden Weg über das Feld, volgents an ain Plosse bey ainem Holz, und alsdann gehets durchs Holz auf einen Gangsteig, nach selbigem fort bis zu ainem Hag, allwo zu End dessen ein Puechhaimbische Marchseulen stehet, volgents abwerts auf ain Straßen und auf selbiger fort in ain Wegschaid negst bey ainem Holz, das Rambkhor genant, unweit von Pernersdorf, da die drey Landgerichter Starhemberg, Puechhaimb und Wartenburg zusamben stoßen ...

Von daselben gehet es neben dem Wartenburgischen Landgericht dem Graben und Hag nach gegen Albertshamb zue zwischen zwaien Heusin (deren das aine rechte Hand in Starhemberg, das zur linken Hand aber im Wartenburgischen Landgericht ligt) hindurch zu ainem gleich oberhalb des im Wartenburgischen ligenden Heusls gesetzten Marchstain. Von diesem gehet es gleich linke Hand übers Feld hinauf zu einem Pergrain, welcher die Pernerstorfer und Albertshamber Gründ und zugleich beede Landgerichter schaidet".

Auch ein Auszug aus dem Urbar der Landgerichtsgrenzen der Herrschaft Puchheim (Puechhaimb) aus dem selben Jahr 1660 ist aufschlußreich: "Von Oberndorf auf Niderholtzhamb, davon dem gerichteten Fahrtweg nach auf Thalhaimb gerad hinauf auf den Ebersberg, von dannen ans Ramkharr, allda die letzte Seul stehet, welche das Wartenburgische, Puechhaimbische und Starhembergische Landgericht schaidet ..."

Mühle in Öldenberg

Zahlreiche Häuser gehörten damals zur Herrschaft Wartenburg, von der aus dem Jahr 1720 eine Grenzbeschreibung erhalten ist:

"... zum Steg bey Öeltenberg, allda dann die Mihl (Mühle) der Hof rechter Hand in dem Wartenburgischem, selbiger Traydtkasten (Getreidekasten) aber linkerseits im Starhemberger Landgericht liget. Von gedachtem Steg dem Fahrtweg nach und neben der Felder auf und auf zu dem unterm dato 6.6.1655 beyr Schliergruben gesetzten Marchstain, alwo die Penetzdorfer und Alberzhamber Gründ zusammen stoßen, alsdann in Alberzhamber Feld yber den Rain und gewendt zum anderten Marchstain, und so fort in dem Gehe- auch Trib- und Fahrtweg zwischen dennen drey heüssln am Rambkaar hinein zu dem negst dem daselbstigen Wältl stehenten Marchstein, alsdann die drey Landgerichter Wartenburg, Starhemberg und Puechhaimb zusamen komben. Von dannen nebst erholt Puechhaimbischen Landgericht dem Fahrtweg nach auf Penetzdorf, allda der untere Paur rechter Hand im Wartenburger Landgericht liget, in diesem Weg fort durch den sogenannten Epersberg, alsdann nach dem Eder. Hölzl hinauf nach Unter-Thalhamb, verners durch dieses Dorf der Straßen nach auf den Khröblinghof sodann in dieser Straße fort auf Nider Pengering und Nider Holzhamb".

Aus dieser Beschreibung geht hervor, dass damals in Öldenberg eine Mühle gestanden hat. In Rankar hat es demnach drei Häuser gegeben. Man beachte die verschiedene Schreibweise in den angeführten Urbaren (besonders bei Rankar und Penetzdorf). Niederthalheim (Unter Thalhamb) wurde schon damals als "Dorf der Straßen" bezeichnet, was es ja heute noch ist. Unter Kaiserin Maria Theresia (1740 bis 1780) werden Justiz und Verwaltung reformiert und zentralisiert. 1750 werden die österreichischen Erblande und die Länder der böhmischen Krone zu einem einheitlichen Staat zusammengefaßt. In der Folge wird 1774 eine "Allgemeine Schulordnung für Österreich" erlassen, womit im großen und ganzen das Schulsystem eingeführt wurde, das heute noch besteht. Maria Theresias Sohn, Josef II., führte die Reformen weiter.

Pfarrhof errichtet

Im 18. Jahrhundert tat sich auch in Niederthalheim einiges: 1765 wurde von Dechant Mair, Gaspoltshofen, der Pfarrhof errichtet, nachdem das an dieser Stelle befindliche Pfaffenhäusl von ihm gekauft worden war. 1766 wurde Niederthalheim laut Ratifizierungsurkunde des Ordinariats Passau mit 17 Ortschaften, 163 Häusern und 850 Einwohnern zu einem selbstständigen Vikariat erhoben. 1778 wurde in die Pfarrkirche eingebrochen. Der Tabernakel wurde aufgebrochen, die Hostien wurden verstreut und das Ciborium samt Monstranz, beides aus Silber, geraubt.

Erste Registrierung der Häuser

Im Josefinischen Lagebuch (5 Bände über Niederthalheim), das unter dem Richter (vergleichbar mit einem Bürgermeister) Adam Niedermayr, Mooshof 10, aufgezeichnet wurde, ist genau verzeichnet, wer in Niederthalheim wohnt, wieviel Grundbesitz zu seinem Haus gehört, wieviel Steuer er abzuführen hat und welcher Grundherrschaft er untersteht. Auch von welcher Art der Grundbesitz ist (Acker, Wald, Wiesen ...), ist angeführt.

Folgende Niederthalheimer Ortschaften sind also 1785 schon registriert (die Zahlen bedeuten die Häuserzahl):

Thalham 55, Viecht (Viert) 6, Koppl 4, Wufing 11, Obernau 8, Niedernau 8, Pengering 5, Windham 9, Laa 11, Pennetsdorf 12, Rankar 12, Oeldenberg 4, Albertsham 11, Hainbach 4, Iming 12, Untersteindlberg 2, Obersteindlberg 2, Kaitting 7, Hechenberg 7, Mooß 4, Weikhgartten 2. Die Häuser Niederthalheims fielen unter die Steuerobrigkeit Köppach, daneben gab es zahlreiche Grundobrigkeiten: Aistersheim (Herrschaft und Pfarrhof), Gmunden (Stadtpfarramt und Kapellenamt), Stift Lambach, Liechtenegg (Wels), Köppach, Mildorf (Mühldorf am Inn), Orth, Puchheim, Puchberg, Pernstein, Starhemberg, Toled, Roith, Thalhaim Kirche (dem Pfarrhof Niederthalheim waren damals einige Häuser untertan!), Traun, Wagrain, Württing, Wimspach, Wolfsegg, Waldenfels, Wels Burg, Windern, Wels Bruckamt, Wels Minoriten und Wartenburg.

Körnerertrag 1785

Es finden sich auch Angaben über den Körnerertrag im Jahre 1785 (also vor genau 200 Jahren):

von besten Gründen (609 Joch) wurden in Niederthalheim geerntet: 2089 Metzen Weizen, 7089 M. Korn, 9198 M. Gerste und 170 M. Hafer. Ein Metzen wird mit 61,5 Litern umgerechnet. 30 Gulden waren für einen Metzen Weizen zu bezahlen. Pro Joch (guter Grund) erzielte man damals immerhin einen Ertrag zwischen 20 und 30 Metzen Weizen.

Zum Vergleich: Heute, 200 Jahre später beträgt der Weizenertrag pro Joch umgerechnet um etwa ein Drittel mehr. 1781 hebt Kaiser Josef II. das Untertanengesetz (Leibeigenschaft) auf und versetzt damit der Feudalherrschaft einen schweren Schlag. 400 Klöster wurden aufgehoben, dafür 1600 neue Pfarren errichtet.

Unter Napoleon

Von 1800 bis 1809 waren die Franzosen in unserer Gegend. Im Zuge der Franzosenkriege gab es zahlreiche Gefechte mit vielen Toten und Verwundeten. Niederthalheim fiel nach dem Frieden von Schönbrunn 1809 als Teil eines 110.000 km2 großen Gebietes mit Salzburg und dem Inn- und Hausruckviertel an Napoleon. Jedoch schon 1810 wurde dieses Gebiet an den bayrischen König Maximilian Josef I. abgetreten.

Dadurch wurde Niederthalheim in einen österreichischen und einen bayrischen Teil zerschnitten - die Straße von Schwanenstadt nach Gaspoltshofen bildete die Grenze. Da so alle Wirtshäuser auf österreichischer Seite standen, beeilte man sich auf bayrischer Seite ein Lokal zu eröffnen:

Im Haus Oberbäck, Niederthalheim 22, heute Gierlinger, wurde alsbald Bier ausgeschenkt. 1813 rückten österreichisches Truppen bei Schwanenstadt und Niederthalheim gegen die Grenze vor. Nicht nur hier, in ganz Europa, wurden die französischen Truppen zurückgeschlagen. 1814 wurde beim Wiener Kongreß ausgehandelt, dass Österreich u.a. das Inn- und Hausruckviertel zurückerhält. 1816 und 1817 gab es zum Kriegselend noch Mißernten und eine große Teuerung.

Orgel zertrümmert

Niederthalheim wurde 1817 zum ersten Mal von einem Bischof visitiert. Bei den Feiern wurde nicht nur die Orgel zertrümmert, sondern infolge des Gedränges wurden auch 14 Kirchenbänke zerstört.

Seit 1760 wurde in Wolfsegg Kohle abgebaut. Überhaupt stand das 19. Jahrhundert im Zeichen der industriellen Revolution. Die Wirtschaft blühte nach 1835 auf, allerdings kam der Profit nur der Oberschicht zugute, was wiederum Unruhen hervorrief. Die Bevölkerung setzte alles daran, um von Unterdrückung und Bevormundung frei zu werden.

Bauern wurden frei

Unter Kaiser Franz Joseph I. (1848-1916) wurde schließlich die Staatsverwaltung zumindest in den Grundzügen so eingeführt, wie sie noch heute besteht. 1848 wurde vom schlesischen Abgeordneten Hans Kudlich beim Reichstag der Antrag gestellt, dass Untertänigkeitsverhältnis aufzuheben. Damit wurden die Bauern freie Staatsbürger. 1849 erließ der Kaiser eine provisorische Gemeindeordnung, nachdem er zuvor die Katastralgemeinden geschaffen hatte. 1850 wurde in Niederthalheim Josef Payrhuber zum ersten Bürgermeister gewählt. 1851 wurde das bisherige hölzerne Schulgebäude behördlich gesperrt und mit dem Bau eines neuen Schulhauses mit einer Klasse begonnen. 1860 mußte der "Neubau" bereits saniert werden. 1868 gründete man in Niederthalheim einen Kirchenbauverein zur Erweiterung der Pfarrkirche.

1877 finden sich genauere Daten über die Gemeinde im Gemeindekataster für Oberösterreich: Schon damals gehörte die Gemeinde zum Politischen Bezirk Vöcklabruck und zum Gerichtsbezirk Schwanenstadt. Die Gemeindevertretung bestand aus 12 Mitgliedern. Man zählte 1184 Einwohner, 194 Häuser und 3969 Gulden direkte Steuern. Die Ortsgemeinde hatte kein Vermögen, der Armenfonds hingegen eines von 3057 Gulden. Es gab 8,5 km Gemeindestraßen und 5,4 km Bezirksstraßen, sowie vier Brücken. Im Ort zählte man 16 Arme (Atzbach: 19).

Kneipp-Kuranstalt

1891 errichtete der Arzt Friedrich Knöpl in Niederthalheim eine Kneipp-Kaltwasser-Heilanstalt. Allerdings mußte der Betrieb schon nach zwei Jahren wieder eingestellt werden. 1900 wird die Kronenwährung eingeführt, in Niederthalheim wird der rund um die Kirche angelegte Friedhof verlegt. Ein Grund dafür war u.a., dass Sickerwässer von den Gräbern in den Pfarrhof und das Mesnerhaus eingedrungen waren und furchtbaren Gestank verbreitet hatten. Die Verlegung kostete 6000 Gulden. 1907 führt Kaiser Franz Josef das allgemeine und direkte Wahlrecht im Reich ein. Frauen durften allerdings nicht mitwählen. In diesem Jahr gab es einen heftigen Sturm, der die Kuppel des Hainbacher Kirchenturms abriß. Die Reparatur (ohne Kuppel) kostete 909 Kronen.

42 Opfer des Krieges

1913 und 1914 wurde die Pfarrkirche in der heutigen Form errichtet. 1914 löste die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie den Ersten Weltkrieg aus. 1915 wurden Lebensmittelkarten eingeführt. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, der 43 Niederthalheimern das Leben gekostet hat, war 1918 der Vielvölkerstaat zerbrochen. Dr. Karl Renner wurde Staatskanzler der Ersten Republik. Die Österreicher litten große Not, da der Krieg alles Geld verschlungen hatte.

Amtshaus errichtet

1926 errichtete man in Niederthalheim das Amtshaus, das bis 1985 nicht nur das Gemeindeamt, sondern auch die Raiffeisenkasse und eine Arztordination beherbergte.

Hund als Retter

1928 gab es in der Nacht zum 7.1. einen heftigen Sturm, der zahlreiche Stromleitungen beschäftigte. Dabei rettete indirekt ein Hund seinem Herrn das Leben: Auch beim Haus Niederthalheim 65 (Besitzer Franz Bauer) riß der Sturm eine Pappel um, die wiederum die Stromleitung abriß: Mit seinem Hund kam der Fleischhauer Johann Mayr frühmorgens zu der Unglücksstelle und bemerkte die am Boden liegende und unter Strom stehende Leitung nicht. Erst als der Hund durch einen Stromschlag tot umfiel, blieb Mayr stehen.

Schlittenrennen

1928 registrierte man Anfang Mai noch eine winterliche Kälte in Niederthalheim, am 1. Mai schneite es gar. Bei einem heftigen Sturm wurden Bäume entwurzelt, sowie eine Scheune und eine Stallmauer umgeworfen.

1929 wurde die Katholische Frauenbewegung unter Obfrau Pauline Aschenauer gegründet. Beim Schiller in Reith (heute Kaiting) gab es bei "furchtbarer Kälte" (laut Pfarrchronik) ein Schlittenrennen mit Faschingszug. In diesem Jahr gab es auch eine Priesterweihe im Ort: Josef Anzenberger empfing in der Pfarrkirche dieses Sakrament. 1930: Bis Mitte September mußte Aichkirchen die Post in Niederthalheim abholen, dann wurde die Belieferung umgestellt.

1932 wurde Johann Ennser aus Hainbach in Linz zum Priester geweiht. 1935 erlebte wieder einen sehr kalten Mai: Am 17. Mai wurden nur +3 Grad gemessen. Auch der Winter brach in diesem Jahr schon am 21. Oktober ein: Bei einer Temperatur von -10 Grad (!) gab es viel Schnee.

In den Jahren nach 1924 tauchten die ersten Radios in den Häusern auf. Die Schilling-Währung wurde 1925 eingeführt, die Elektrifizierung der Westbahn begann. 1925 wurde auch das Kraftwerk Glatzing in Betrieb genommen. Blutig endete 1934 der Bürgerkrieg. Mehr als 1000 Tote und unzählige Verletzte werden gezählt, davon nicht wenige in Oberösterreich. Auch am Hausruck (Holzleithen) hatte es bekanntlich Kämpfe gegeben.

Bürgermeister verhaftet

Die Zeit des Nationalsozialismus ging auch an unserer Gemeinde nicht spurlos vorüber. So wurden schon 1938 mehrere Funktionäre des alten Regimes verhaftet, geprügelt und eingesperrt, unter ihnen auch Bürgermeister Johann Eder und Sekretär Mittermair.

Die Vereinskasse der Kath. Frauenbewegung wurde beschlagnahmt und das Geld von NS-Anhängern vertrunken. Die Reichsbundfahne wurde zerfetzt. 1938 kamen 300 Mann bayrische Truppen nach Niederthalheim und wurden zum Teil auch hier einquartiert.

1939 gerät durch Funkenflug der Kohlenbahn in Viert das Köblmairholz in Brand. Ca. 3300 junge Fichten gehen zugrunde. 42 Pferde aus dem Ort wurden für die Wehrmacht eingezogen, die bestehende Buslinie Grieskirchen-Niederthalheim-Schwanenstadt wurde eingestellt.

1940 erlebte der Ort einen sehr kalten Winter. Vom 16. Dezember 1940 bis 10. März 1941 hatte man viel Schnee und Temperaturen bis Minus 29 Grad. Seit 15. Februar 1940 war die Kohlenbahn eingeschneit. 150 Polen wurden zum Schneeschaufeln eingesetzt. Beim Kroiß-Huemer in Wufing drückte der Schnee das Heuboden-Dach ein. Am Ostersonntag (24. März) 1940 sahen die Niederthalheimer vier Stunden lang ein Nordlicht, ebenso 1941.

Glocken eingeschmolzen

1942 wurden in den Kirchen Niederthalheim und Hainbach die Glocken abgenommen. Nur die aus dem Jahr 1959 stammende Jergerglocke (Hainbach) konnte vor dem Einschmelzen bewahrt werden. Sie kam nach Nußdorf a. A. 1943 mußte die Gemeinde 32 Waggons mit je 10 Tonnen Getreide an die Wehrmacht abliefern. Am 21.8.1943 wird mit 48 Grad (!) ein Hitzerekord im Ort erreicht. Die Häuser werden nach Polen und Russen durchsucht. 1944 gab es in Niederthalheim Fliegeralarm, bei der Stadlmairkapelle wurde Munition abgeworfen.

1200 Flüchtlinge

1944 hatte Niederthalheim durch die hohe Zahl von Flüchtlingen (1200) die höchste Einwohnerzahl seiner Geschichte.

1945: Tiefflieger feuerten auf die Kohlenbahn in Niederau. Eine am Bahndamm weidende Kuh und der Lokführer wurden getötet. Am 27.4.1945 ist die Geburtsstunde der Zweiten Republik: Die Regierung Renner II wird gebildet. 26 Vermißte und 45 Gefallene sind die traurige Bilanz des Zweiten Weltkrieges für Niederthalheim.

1946 wurde beim Ennser-Wirt der erste Tanzkurs nach dem Krieg abgehalten, 400 Flüchtlinge halten sich noch immer im Ort auf. Eine Primiz feierte die Pfarrgemeinde

1947: Karl Sieberer hatte die Priesterweihe empfangen. 1949 wurde die Landwirtschaftliche Fortbildungsschule im Ort eröffnet, die allerdings nur wenige Jahre bestand.

1950 zählte man beim Kirtag 33 (!) Standln, und 1951 wollte der damalige Bürgermeister Matthias Ennser in Penetzdorf eine Schule errichten. Es kam allerdings nicht zur Verwirklichung.

Ernte vernichtet

Das Jahr 1954 brachte Hochwasser und Hagelschlag, womit rund die Hälfte der Ernte vernichtet wurde. Am 15.5.1955 wurde der österreichische Staatsvertrag unterzeichnet. Auch 1956 ging ein heftiger Hagel über dem Ort nieder, der in Viert, Wufing und Penetzdorf gar 75 Prozent der Ernte vernichtet. 1960 kam Pfarrer Anton Osterkorn nach Niederthalheim.

Die Gemeinde nach 1945

Seit 1945 wurden in der Gemeinde zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und der Wohnqualität für die Ortsbewohner verwirklicht, wie in den 1950er Jahren der Bau der Wasserleitung für Niederthalheim und Kaiting, in den 1960er Jahren der Bau eines Feuerwehrhauses für die FF Penetzdorf, die Installation der Strassenbeleuchtung für den Ort Niederthalheim sowie die neuerrichtung der Volksschule,  in den 1970er Jahren der Bau der Aufbahrungshalle, die Regulierung des Aubaches und des Kroissbaches, in den 1980er Jahren der Bau des Feuerwehrauses Niederthalheim und des Amtsgebäudes, sowie der Bau derSportanlage in Kaiting, in den 1990er Jahren der Bau der Mehrzweckhalle und der Einbau eines Kindergartens bei der Volksschule, die Errichtung des Gehsteiges im Ort Niederthalheim und im Zuge dessen die Erneuerung der Strassenbeleuchtung, der Bau des Ortskanales in der Ortschaft Niederthalheim und Hehenberg, seit dem Jahr 2000, der Kanalbau in den Ortschaften Kaiting, Oberau, Iming, Steindlberg, Wufing, Penetzdorf, Rankar, Albertsham und Windham, der Neubau eines Feuerwehrhauses mit Musikheim, sowie der Neubau der Wasserversorgungsanlage in Trappelberg und der Aufbau eines Satteldach auf die Volksschule. 
Laufend werden bestehende Verkehrsflächen der Gemeinde erhalten und Saniert, sowie nach Bedarf neu gebaut.
Ein wichtiges Thema ist momentan der Wohnbau und damit Verbunden die Bemühungen, vorhandenes Bauland auch für Interessenten verfügbar zu machen.

Bezeichnend für Niederthalheim ist - nicht zuletzt bedingt durch die oben beschriebenen infrastrukturellen Baumaßnahmen - ein reges Vereinsleben und damit verbunden eine kulturelle Bereicherung durch verschiedenste Veranstaltungen.

Die Ehrenbürger

Josef Obermaier, seit 1991
Rudolf Schiller, seit 1991
Otto Greifeneder, seit 2004

Die Gemeindesekretäre

1900-1918:   Sebastian Holzmann
1918-1938:   Josef Mittermaier
1939-1945:   Otto Wöß
Mai-Dez. 1945:   Johann Forstner
1946-1969:   Ludwig Zauner
1970-1983:   Franz Voraberger
seit 1.1.1984:   Josef Öhlinger

Gemeindevorsteher und Bürgermeister

1850-1860:  Josef Payrhuber
1860-1864:  Sebastian Oberndorfer, Wirt
1864-1867:  Matthias Mittermaier
1867-1870:  Simon Oberhumer
1870-1873:  Anton Lechner, Wirt
1873-1876:  Josef Greifeneder, Bauer
1876-1879:  Matthias Watzinger, Bauer, Hainbach 3
1879-1885:  Matthias Bachmeier, Bauer, Viert
1885-1894:  Anton Greifeneder, Bauer, Niederau 1
1894-1897:  Johann Pabst, Besitzer des Reisingergutes, Niederthalheim 19
1897-1900:  Karl Eder, Besitzer des Steindlgutes, Penetzdorf 8
1900-1903:  Karl Schmalwieser, Besitzer des Schustergutes, Moos 3
1903-1906:  Franz Ennser, Gastwirt, Niederthalheim 29
1906-1909:  Josef Watzinger, Jörgengut, Hainbach 3
1909-1912:  Franz Wagner, Bauer, Niederthalheim
1912-1919:  Franz Mayer, Bauer, Niederthalheim 20
1919-1924:  Alois Schick, Bauer, Iming
1924-1929:  Franz Bachmair, Bauer, Viert 5
1929-1935:  Franz Aigner, Bauer, Viert
1935-1938:  Johann Eder, Bauer, Penetzdorf
1938-1945:  Rudolf Schiller, Bauer, Kaiting
1945-1949:  Johann Eder, Bauer, Penetzdorf
1949-1961:  Matthias Ennser, Bauer, Hainbach
1961-1973:  Franz Weinberger, Bauer, Wufing
1973-1990: Josef Obermaier, Bauer, Pengering
1990-2003: Otto Greifeneder, Bauer, Niederau
seit 2003:  Johann Öhlinger, Tischler, Wufing

Gemeinde Niederthalheim, Tel: (07673) 70 55, gemeinde@niederthalheim.ooe.gv.at | Startseite | nach oben | Impressum