Gemeinde Niederthalheim, Oberösterreich

Antonius MarterlKircheVolksschule, KindergartenFilialkirche HainbachNiederthalheim

Geschichte der Gemeinde Niederthalheim

entnommen aus der Festschrift anlässlich der Gemeindehauseinweihung im Jahr 1985

An Römerstraße gelegen

Münzen gefunden

Die Baiern kamen

Nach dem Abzug der Römer (Ende des fünften Jahrhunderts) zogen verschiedene germanische Volksstämme durch unsere Gegend. Zwischen 510 und 525 tauchten dann hier die Baiern oder Bajuwaren auf, ein germanischer Völkerstamm. Sie waren noch nicht christlich missioniert und übernahmen zum Teil die römischen Siedlungen und Städte. (zB Lorch oder Wels).

Bevorzugt ließen sie sich allerdings in kleinen Weilern und Einzelhöfen nieder. Das Ausmaß der bayrischen Besitzergreifung wird an den Ortsnamen mit -ing sichtbar, die großteils heute noch in ursprünglicher Form erhalten sind. In der Regel bestehen diese Ortsnamen aus den heidnischen Personennamen der Ansiedlungsführer und der Anfügung -ing, -igen oder -eigen (siehe Erklärung der Ortsnamen).

Die Baiern lebten als Bauern in Sippen in ihren Einzelhöfen und Weilersiedlungen (3 bis 6 Höfe). Sie legten sogar Holzzäune an. Die Grundlage ihrer Wirtschaft bildeten Ackerbau, Jagd, Viehzucht und Fischfang. Heute zeugen in Oberösterreich 35 Bestattungsstellen von der Baiernzeit. Die Gräberfunde (u.a. auch in Breitenschützing und bei der Volksschule Schwanenstadt) zeugen auch von einer lebendigen Kultur: Man fand Kettchen, Amulette und andere Schmuckstücke bei den Toten.

Die ins 7. und 8. Jahrhundert fallenden Klostergründungen trugen viel zur Christianisierung, aber auch zur Belebung von Wirtschaft und Handel bei. Kirchlich gehörte das Niederthalheimer Gebiet noch bis 995 zur Diözese Salzburg, von da an zur Diözese Passau.

Die Entstehung der Ortsnamen

Erste urkundliche Erwähnung

Mächtige Adelsgeschlechter

Die Zeit der Bauernkriege

Mühle in Öldenberg

Pfarrhof errichtet

Erste Registrierung der Häuser

Körnerertrag 1785

Unter Napoleon

Orgel zertrümmert

Bauern wurden frei

Kneipp-Kuranstalt

42 Opfer des Krieges

Amtshaus errichtet

Hund als Retter

Schlittenrennen

Bürgermeister verhaftet

Glocken eingeschmolzen

1200 Flüchtlinge

Ernte vernichtet

Die Gemeinde nach 1945

Personen

Gemeinde Niederthalheim, Tel: (07673) 70 55, gemeinde@niederthalheim.ooe.gv.at | Startseite | nach oben | Impressum