Sehenswertes in Niederthalheim
Amtshaus
Das Amtsgebäude, in dem auch die Raiffeisenbank und
der Gemeindearzt untergebracht sind, wurde in den Jahren 1983 - 1985
erbaut. Am 1. September 1985 wurde es eingeweiht und feierlich seiner
Bestimmung übergeben. Bis März 2002 fand sich in diesem
Gebäude auch das Postamt.
FF Niederthalheim & Musikverein
Das Feuerwehrhaus der FF Niederthalheim wurde
im Jahr 2005 fertiggestellt. Es bietet Platz für die Fahrzeuge und
Gerätschaften der Feuerwehr aber auch für Sitzungen und
Schulungen, sowie für die Kammeradschaftspflege der Mitglieder.
Im Dachgeschoss des Feuerwehrhauses Niederthalheim befindet sich das
Probelokal der Trachtenmusikkapelle. Nach dem im alten Proberaum in der
Volksschule, der über 30 Jahre genützt wurde, große
Platznot herrschte, wurde die Gelegenheit genützt im neuen
Feuerwehrhaus einen modernen Proberaum zu integrieren.
FF Penetzdorf
In
der Gemeinde gibt es noch die Feuerwehr Penetzdorf. Diese erbaute Mitte
der 90er Jahre ein neues Feuerwehrhaus. Dies dient zur Unterbringung
des Löschfahrzeuges und der Gerätschaften, aber auch als
Treffpunkt für die Feuerwehrkammeraden.
Pfarrkirche Niederthalheim
Die weithin sichtbare Pfarrkirche, die der Hl. Margarita
geweiht ist, ist mitten im Ort zu finden. Bei einer Renovierung im Jahr
1962 kam an der Decke im alten Presbytherium die zahl 1073 zum
Vorschein. Dieses Jahr scheint auch in der Pfarrchronik als
Gründungsjahr der Kirche auf. Die heutige Pfarrkirche wurde
unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg erbaut, in den Jahren 1913/14
unter Pfarrer Johann Starlinger und dem Linzer Baumeister Friedrich
Gangl. Man hat damals von der alten Kirche , die zu klein und zudem
baufällig geworden ist, den zierlichen, 33m hohen Turm und den
Hochaltaraum, der jetzt als Beichtkammer dient, stehen lassen und quer
dazwischen die neue Kirche gebaut.
Das Gotteshaus wurde ein heller freundlicher Raum im neubarocken
Baustil. Mit Recht sind die Niederthalheimer stolz auf ihre Kirche. Die
Weihe erfolgte am 28.10.1913 durch Bischof Rudolf Hittmair. 1914 wurde
von Albert Mauracher aus Salzburg die Orgel aufgestellt, die bis 2002
ihren Dienst tat. 2002 wurde von Orgelbaumeister Andreas Kaltenbrunner
aus Scharnstein eine neue Orgel aufgestellt, welche am 23. November
2002 geweiht wurde. Die Ausmahlung der Kirche im Nazarenerstil erfolgte
um 1919. Am 20. Juli, am Margaritakirtag 1927, wurde der neue
Hochaltar, der aus der Werkstätte des Linzer Bildhauers Ludwig
Linzinger stammt, von Bischof Gföllner geweiht. Der alte Hochaltar
wurde nach Bad Goisern verkauft und steht in der dortigen Pfarrkirche.
Filialkirche Hainbach
Besonders sehenswert ist auch die Heilig-Kreuz-Kirche in
Hainbach, die um 1400 erbaut worden sein dürfte. Diese Kirche ist
im gotischen Stil erbaut. Das Rippengewölbe ist asymetrisch
angesetzt. Bei der Innenrenovierung 1979 kam an der Mauer über dem
Hochaltar die Jahreszahl 1684 zum Vorschein. In diesem Jahr dürfte
die Sakristei durch eine Mauer vom Alterraum abgetrennt worden sein.
Für das Hohe Alter der Kirche sprechen auch die beiden kleinen
Glocken, die die Jahreszahlen 1489 und 1599 tragen. Der Hochaltar birgt
eine zierliche Kreuzigungsgruppe. Unterm Kreuz stehen Maria und
Johannes. Die beiden großen seitlichen Altarsstatuen haben auch
mit dem Kreuz zu tun. Vom heiligen Benedikt (links) wird berichtet,
dass er mit einem Kreuzzeichen einen Giftbecher unschädlich
gemacht habe.
Der heilige Bernhard (rechts) war Kreuzzugprediger. Beim linken
Seitenaltar sieht man ein kulturhistorisch bemerkenswertes Stadtbild
von Schwanenstadt. Der rechte Seitenaltar ist dem heiligen Nikolaus
geweiht. Die Kirche hat eine kleine Monstranz mit einer Kreuzpartikel.
Eine Legende besagt, dass die Kirche ursprünglich an einem anderen
Ort erbaut werden sollte. Über Nacht war aber der bereits erbaute
Teil verschwunden und fand sich in Hainbach, am heutigen Standort der
Kirche wieder. Hinter der Kirche ist ein Brunnen, der ebenfalls
sagenumwoben ist. Das Wasser aus diesem Brunnen soll Blinden, die sich
damit gewaschen hatten, das Augenlicht wieder gegeben haben. Als aber
ein Bauer seinem blinden Ross die Augen gewaschen hatte, verlor das
Brunnenwasser seine heilende Wirkung
Antoniusmaterl
Im
Gemeindegebiet befinden sich viele Wegkreuze, Marterl und Kapellen.
Diese werden liebevoll gepflegt und erhalten.
Die Niederthalheimer Bevölkerung versammelt sich gerne bei diesen
spirituellen Stätten um Andacht zu halten.
Besonders Maiandachten in den Ortschaften haben sich in den letzten 10
- 15 Jahren recht gut verankert.
Am Bild zu sehen ist das Antonius - Marterl. Es ist Konsistorialrat
Anton Osterkorn gewidmet, der von 1960 bis 1992 in Niederthalheim
Pfarrer war.
Gemeindewappen
Das Wappen wurde der Gemeinde Niederthalheim am 1. September 1985 im
Rahmen der Amtshauseinweihung verliehen. Der Entwurf stammt von Erwin
Stummer aus Atzbach. Der Drache in der oberen Hälfte weist auf die
Hl. Margarita hin, die Kirchenpatronin der Pfarrkirche Niederthalheim,
die gegen einen Drachen kämpfen musste. Das Mühlenrad im
unteren Teil weist darauf hin, dass in Niederthalheim die
Mühlenwirtschaft einst große Bedeutung hatte. Im
Gemeindegebiet wurden einmal sieben Mühlen betrieben. Heute ist
nur mehr eine in Betrieb.
Volksschule, Kindergarten & Mehrzweckhalle
Im
Ortskern befindet sich die Volksschule. Diese wurde Anfang der 70er
Jahre erbaut und ihrer Bestimmung übergeben. Anfang der 90er Jahre
wurde die Volksschule mit einem Kindergarten und Mehrzwecksaal
erweitert. 2005 bekam das Schulgebäude ein Satteldach. Bis dahin
ist immer Wasser durch die Flachdachkonstruktion gedrungen. Der
Kindergarten wird als Pfarr-Caritas-Kindergarten geführt. Die
Mehrzweckhalle dient als Turnsaal für die Volksschule und den
Kindergarten, als Trainingsplatz für den örtlichen
Sportverein und als Raum für verschiedene Veranstaltungen in der
Gemeinde.
Erfahren Sie hier mehr über die lange Geschichte der Volksschule Niederthalheim.




